| WWW.JACKPOTBABY.DE |
| ÜBER DIESE SEITE |
| Willkommen auf Jackpot Baby!, dem Fanzine und Weblog. Fanzines waren früher im Idealfall einmal so etwas wie eine gedruckte Speerspitze der Subkultur, es gab Sachen zu lesen, die man nirgends anders erfahren konnte. Blogs sind eigentlich die moderneren vernetzteren Fanzines und eben ein wenig schneller. Das analoge Jackpot Baby!-Heft können Nostalgiker auf diesen Seiten kaufen. Avantgardisten können sich tagesaktuell auf der Internetseite www.jackpotbaby.de informieren. Dort werden Texte über Popkultur im Allgemeinen, über Musik, Comics und darüber hinaus digitalen Lifestyle und Egogewichse veröffentlicht. Und das Beste: Jeder kann die Texte über die Kommentarfunktion sofort ergänzen. |
| CAST |
Guido gab irgendwann im letzten Jahrtausend das Comickritzeln zugunsten viel zu lauter Musik auf. Das haben ihm seine Ohren und die zwei „Walter Weltall“-Fans Piwi und Nico bis heute nicht verziehen.Im Umgang mit Menschen pflegt er einen rüden Befehlston und weist in ausweglosen Streitsituationen auf seine Ausbildung an der KK-MPi 69 hin. Als einziges Jackpot Baby! ist er zu eitel für eine Brille, was die Sache mit der KK-MPi 69 noch gefährlicher macht. Eine Googlesuche mit seinem Namen findet zweifelhafte Kontakte zur Soprano-Familie. Wir werden alle vorsichtiger. |
Nico hat kein Leben, er versteckt sich überall und nirgends, reitet mit Vergnügen mal auf dem einen und dann auf dem anderen Klischee herum und ist doch selbst das allergrößte. Er ist der fleischfressende prügelandrohende Hulk-Klon, der dickbäuchige Freak aus der Sportsbar nebenan, „Der Trinker“ von Cézanne, Woody Allen in „Eine Sommernachts-Sexkomödie“. Er ist Kurzfilmliebhaber und Nachwuchsnerd in der Ausbildung bei Guido und Piwi, wie gesagt, er ist alles und nichts. Morgen ist er wie du oder ich. |
![]() Wenn es das Wort „schwoofen“ nicht schon geben würde, man müßte es erfinden und als ständiges Attribut Piwi zuschreiben. Piwi schwooft am Zeichentisch, er schwooft durch die Wohnung und durch die Stadt. Zum Kippenautomat, ins Kino, zum Comic-Stammtisch, zu Freunden und ins Internet – überall hingeschwooft. Das „schwoofen“, das es schon gibt, bedeutet laut Duden umgangssprachlich nichts anderes als „tanzen“, und das passt auch irgendwie auf Piwi, wie zwei saure Gurkenscheiben auf einen Cheeseburger, hat man ihn erst einmal beobachtet, wie er, versteckt hinter seiner Superheldenbrille, die Tanzflächen der Republik unsicher macht. |
| GUEST STARS |
Annett sitzt im geografisch zentralsten Jackpot Baby!-Büro. Das Land mit Schengen und Millionären und Schokolade und Messern und Uhren und Kreuzen und Bergen und Tälern und Max Frisch und Ciriaco Sforza und neuen Universitätsmodellen und Leopardpanzern vorm Gletscherhintergrund und der englischen Königsfamilie im Winter und Weltwirtschaftszipfeln und einem deutschen Fußballwunder. Wenn sie fertig ist, sich zu wundern wie das Land funktioniert, schreibt sie das für uns auf. Knusprig wie ein Rösti und weltoffen wie nur irgend möglich. |
Hannes der alte Zausel ist ein großer Zweifler. Im Alltag wird er dafür an der Supermarktkasse schon mal blöd angemacht, weil er sich nicht sicher ist, ob er das Zwei-Euro-Stück aus Italien rausgeben mag oder doch lieber mit dem großen Schein bezahlt, obwohl das ja auch ungehörig wäre. Kartenzahlung andererseits wäre sozialökonomisch untragbar, sie würde zu viele Arbeitsplätze kosten und die Cheques aus Frankreich wollten sie nicht mal im Eurospar annehmen. Wenn er sich dann an die Tastatur setzt, ist der Zweifel seine größte Tugend, da wird dann alles hinterfragt, da bleibt kein Stein auf dem anderen und kein Auge trocken. |
| FURTHER APPEARENCE [BISHER OHNE BILD] |
| Ellen, Volker, Peter, Robert, Oskar und viele Andere. |
| WEITERHIN |
| Jackpot Baby! wird zu gleichen Teilen in Frankfurt/M., Leipzig und London herausgegeben. Der Verkaufspreis des Heftes soll der Druckkostendeckung dienen, tut dies aber nur annähernd. Jackpot Baby! ist ein unabhängiges Non-Profit Projekt. Niemand der am Jackpot Baby! mitarbeitet, bekommt Geld dafür. Alle Onlineinhalte unterliegen dieser Creative Commons Lizenz, mit Ausnahme der Abbildungen und des Artworks, für die sich die Jackpot Baby!-Redaktion alle Rechte vorbehält. Für die Inhalte der Beiträge sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. |









Guido gab irgendwann im letzten Jahrtausend das Comickritzeln zugunsten viel zu lauter Musik auf. Das haben ihm seine Ohren und die zwei „Walter Weltall“-Fans Piwi und Nico bis heute nicht verziehen.
Nico hat kein Leben, er versteckt sich überall und nirgends, reitet mit Vergnügen mal auf dem einen und dann auf dem anderen Klischee herum und ist doch selbst das allergrößte. Er ist der fleischfressende prügelandrohende Hulk-Klon, der dickbäuchige Freak aus der Sportsbar nebenan, „Der Trinker“ von Cézanne, Woody Allen in „Eine Sommernachts-Sexkomödie“. Er ist Kurzfilmliebhaber und Nachwuchsnerd in der Ausbildung bei Guido und Piwi, wie gesagt, er ist alles und nichts. Morgen ist er wie du oder ich.
Annett sitzt im geografisch zentralsten Jackpot Baby!-Büro. Das Land mit Schengen und Millionären und Schokolade und Messern und Uhren und Kreuzen und Bergen und Tälern und Max Frisch und Ciriaco Sforza und neuen Universitätsmodellen und Leopardpanzern vorm Gletscherhintergrund und der englischen Königsfamilie im Winter und Weltwirtschaftszipfeln und einem deutschen Fußballwunder. Wenn sie fertig ist, sich zu wundern wie das Land funktioniert, schreibt sie das für uns auf. Knusprig wie ein Rösti und weltoffen wie nur irgend möglich.
Hannes der alte Zausel ist ein großer Zweifler. Im Alltag wird er dafür an der Supermarktkasse schon mal blöd angemacht, weil er sich nicht sicher ist, ob er das Zwei-Euro-Stück aus Italien rausgeben mag oder doch lieber mit dem großen Schein bezahlt, obwohl das ja auch ungehörig wäre. Kartenzahlung andererseits wäre sozialökonomisch untragbar, sie würde zu viele Arbeitsplätze kosten und die Cheques aus Frankreich wollten sie nicht mal im Eurospar annehmen. Wenn er sich dann an die Tastatur setzt, ist der Zweifel seine größte Tugend, da wird dann alles hinterfragt, da bleibt kein Stein auf dem anderen und kein Auge trocken.