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HEINZ DER MUCKER
GESCHICHTE, DIE DAS LEBEN SCHRIEB
guido, Oktober 30, 2007 - Abgelegt unter: Der ganze Rest

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[Foto: _Rudi_Sara]

Nach Feierabend schuftete Heinz in seinem grossen Garten weiter. Am Wochenende baute er seinen Stand auf dem Markt. Mit Gemüse und Eiern. Montags in der Frühstückspause wetterte er gegen die Leute, die lieber braune Eier kaufen wollten, und wenn schon weisse, dann wenigstens billiger. Obwohl die genauso schmecken würden. Wenn erst mal das Fell über die Ohren gezogen sei, sehe auch kein Schwein mehr, ob das mal Hund oder Katze war.

Heinz hielt auch Kaninchen. Obwohl er alte Maschinen ausgerechnet auf einem Schlachthof reparierte, konnte er eigenhändig keinem Tier ein Haar krümmen. Wenn es auf seinem Hof etwas zu schlachten gab, wurde das Getier ins Auto gefrachtet und mit auf den Schlachthof geschafft. Fliessbandfleischer Hinze murkste ihm für ‘ne Flasche Schnaps die Viecher in der Werkstatt ab. Heinz ging derweil auf dem Hof spazieren. Mit einer Hand in der Tasche und dem Schraubenzieher in der anderen, falls der Meister zufällig vorbeikam. [weiterlesen...]

 
AUS DEM REISETAGBUCH
SEITE 01
ellen, Oktober 28, 2007 - Abgelegt unter: Comic und Illustration

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BBC RADIO ONE ESTABLISHED 1967
40 JAHRE SIND EIN ALBUM
nico, Oktober 23, 2007 - Abgelegt unter: Musik

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Wieder ein Grund mehr beim Plattenimporteur eures Vertrauens vorbei zu schauen: BBC Radio One Established 1967. Der Briten liebstes Popradio wird 40 und zum Jubiläum hat die BBC so ziemlich jeden, der einen britischen Pass besitzt oder auf der Insel seinen Namen in die aktuellen Charts eingetragen hat, eingeladen und die so Geehrten hatten aus jeweils einem der vergangenen 40 Jahre je einen Song zu covern. [weiterlesen...]

 
GEILE GESCHICHTE, TROTZDEM NIX LOS. DIE TRAGöDIE DES DAM-FESTIVAL 2007.
“DC!” FOLGE 2
oskar, Oktober 18, 2007 - Abgelegt unter: Der ganze Rest, Musik

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Es ist kalt geworden, pünktlich zum DAM-Festival ist der Herbst ausgebrochen. Bis Anfang Oktober war es noch heiß in Washington DC, nun macht es plötzlich Sinn, dass die Hipster hier wieder Flanellhemden tragen, wie damals Kurt Cobain. Ich bin unterwegs um A Place To Bury Strangers zu sehen, „die lauteste Band New Yorks“ und eine großartige Live-Kapelle. Es ist der erste von vier Abenden des District Awake! Music Festivals, das die feinsten Indie-Bands der Staaten in die Hauptstadt holt.

Der Weg zum Konzert im Rock’n'Roll-Hotel sieht aus wie “Stranger Than Paradise”. H Street in Northeast, dem Teil der Stadt, den mir Freunde zu meiden empfahlen, ist menschenleer. Man braucht nur ein paar Blocks vom Capitol aus in die falsche Richtung zu gehen, und DC wird zur Geisterstadt. Jedes zweite Schaufenster ist mit Zeitungen verklebt. Ein paar einsame Leuchtreklamen flackern, Autos rauschen vorbei (kein einziges Taxi), ansonsten ist es still und ruhig und schmutzig und dunkel. Eine ziemlich gute Kulisse – außer, dass es Nacht ist und ich nicht halb so cool, wie die Charaktere aus dem Jim-Jarmusch-Film. Nachdem ich eine halbe Stunde durchs Nichts und mein wachsendes Unbehagen marschiert bin, komme ich am Ziel an. [weiterlesen...]

 
WEBLOGS SIND DIE NEUEN FANZINES: BOING BOING-MACHER IM INTERVIEW
BEIM ELEKTRISCHEN REPORTER
guido, Oktober 17, 2007 - Abgelegt unter: Pop

Vom Fanzine zum wohl erfolgreichsten Blog der Welt. So kann man die Geschichte von Boing Boing über´s Knie brechen. 1988 als Print-Fanzine gestartet und seit 2000 ein Weblog. Vier Autoren können mittlerweile davon leben. Mario Sixtus hat einen von ihnen interviewt. Cory Doctorow erzählt ein wenig über die Geschichte von Boing Boing, warum die Seite seiner Meinung nach so erfolgreich ist, (”… so schreiben, als ob die Überschrift das Einzigste ist was der Leser sieht: Lustigste Sache seit je! Hier klicken!”) und macht sich Gedanken darüber, wie der Web-Cyberspace und diese verdammten RFID-Chips unser aller Leben von Grund auf verändern werden.
Siggi Becker hat das Interview mitgeschrieben. Toller Service.

Die meisten Fanzines, die ich noch in die Hände bekomme (es werden ja immer weniger) sind hoffnungslos Mitte der 90er stehengeblieben. Für genau diese Klientel schreiben sie oft auch: Für Leute, die vor zehn Jahren einfach Halt gemacht haben.
Als Vernetzungsmittel der Subkulturen haben Fanzines ausgedient, was bleibt ist Nostalgie. Und die kann ja ab und zu auch mal ganz schön sein.

[via René]

 
DER ERSTE JACKPOT BABY!-SKETCHCAST
WAS WIR EUCH SCHON IMMER ZEIGEN WOLLTEN
guido, Oktober 16, 2007 - Abgelegt unter: Comic und Illustration

Unsere geheimen Pläne für einen überschallmässig donnerfetten Jackpot Baby!-Podcast liegen momentan noch auf Eis (ungefähr so lange, bis die GEMA einen aktzeptablen Podcasttarif für Musikeinspieler auf den Tisch packt – es kann also dauern, Freunde), da plumpst ein Hinweis auf die Plattform Sketchcast aus dem Feedreader. Bei Sketchcast kann man seine Worte in Zeichnungen kleiden.
Und mit Hilfe dieses netten Dienstes feiern wir heute mit Euch die Premiere des allerersten Jackpot Baby!-Sketchcasts: [weiterlesen...]

 
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