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NEUE DIGITALE POPKULTUR
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KöNIG DER OHRWüRMER
HILFT IMMER
nico, August 30, 2007 - Abgelegt unter: Musik

Zwei Jahre lang hab ich genauestens Strichliste geführt über ein Phänomen, das weder Popkultur- noch HNO-Spezialisten erklären können – den Ohrwurm. Der vergangene Urlaub nahe der italienischen Riviera hat meine Aufzeichnungen auf empirisch anständige Werte gebracht und deshalb kann ich jetzt fundiert behaupten, den absoluten Ohrwurm gefunden zu haben.
Haltet euch fest. Ihr werdet ihn nicht mehr los. Nie mehr. [weiterlesen...]

 
AMY IS IN DA HOUSE
WINEHOUSE WANNABE
nico, August 28, 2007 - Abgelegt unter: Der ganze Rest, Musik

Amy Winehouse geht’s gerade nicht so gut. In den “People”-Redaktionen reiben sie sich die Hände nach dem zweiten, weiblichen Pete Doherty. Selten hat einem Künstler eine Absage als Rolling Stones Vorgruppe wohl mehr Publicity gebracht als ein sauber gespielter Auftritt.

Zeit für eine Solidaritätsaktion für das kleine englische Ding. Von unten. Mitten aus den Herzen der Menschen. [weiterlesen...]

 
AUS DEM SKIZZENBUCH
SEITE 40
ellen, August 26, 2007 - Abgelegt unter: Comic und Illustration

 
“DU HASST TOMTE UND ICH WEIß ES!”
INTERVIEW MIT THEES UHLMANN
oskar, August 22, 2007 - Abgelegt unter: Musik

Thees Uhlmann, Sänger von Tomte, den Einen die sympathische Hackfresse von umme Ecke, den Anderen der zu schwule Schnösel. Der Mann, der Hunden und Müttern Liebeslieder schreibt, von Hamburg nach Berlin zieht, das Lieblingslabel der Spex-Leser betreibt und sich beim Auftritt der Kollegen von Kettcar ins Koma säuft. Kurz: Der Typ, der wie kein zweiter dazu einlädt, sich eine Meinung von ihm zu bilden. Deine liebste Projektionsfläche. Du hasst ihn? Er weiß es.

Will man mit so einem über Musik reden? Wollen wir uns noch einmal vom Uhlmann die Weakerthans empfehlen lassen? Eher nicht. Gut, denn so redet „uns Thees“ im Gespräch fürs „Jackpot Baby!“ lieber Küblböck-mäßig über positive Energie und Olli Schulzens Drogenhabitus, über Künstlertum und Männlichkeit, über Steuerprobleme und die Möglichkeit radikalen Verhaltens. Unrasiert und leicht verkatert, auf einer wackeligen Bierbank unweit der wohltemperierten Dixieklos eines der größeren deutschen Rock-Festivals. Hat eigentlich irgendwer ‘ne Kippe hier? Scheiß Nichtraucher, Alder! [weiterlesen...]

 
MODERN TIMES
IN EIGENER SACHE
nico, - Abgelegt unter: Pop

Jackpot Baby! fährt zweigleisig, soweit für euch nichts Neues. Es gibt das Heft und das Blog. Das Blog, das 2003, damals noch mit selbstgezimmertem CMS-System, eigentlich einmal startete, um das Heft irgendwie los zu werden, ist seitdem um einiges gewachsen. Von der Denke etwas loswerden zu müssen, haben wir das Blog in den folgenden Jahren auch dank des Wordpress-Wechsels größtenteils befreien können. Größtenteils, denn manche Sachen, die wir bisher für als zu besonders erachtet haben, blieben bei der Onlineveröffentlichung außen vor.

Das ist fürs Blog natürlich scheiße, wenn man es nur mit halber Kraft fährt, wenn man ihm Sachen vorenthält. Das wird sich jetzt ändern. Ist eigentlich ein ganz organischer Prozess, wir wandeln, das Blog wandelt, wir alle wandeln uns.  Irgendwo geht’s immer hin. Lange Rede kurzer Sinn:

Ab sofort gibt es auf jackpotbaby.de exklusive Interviews. Den Anfang macht Oskar, der sich mit Thees von Tomte getroffen hat. Das Blog ist bereit dafür, wir jetzt auch.

Wann das nächste Heft erscheinen wird ist noch offen, was aber nicht heißt, dass wir es abgeschrieben haben. Ein Heft bleibt auch ohne exklusiven Inhalt etwas ganz Besonderes. Und ich will auch ganz bestimmt nochmal in die Augen der Anderen blicken, wenn wir die Kartons aus der Druckerei öffnen und die erste Nase voll Farb- und Druckdämpfe nehmen.

 
BERNHARD EDER – THE LIVINGROOM SESSIONS
FELL IN LOVE WITH NO. 4
volker, August 18, 2007 - Abgelegt unter: Musik

Im Auto die Promo-CD durchgeskippt, Singer/Songwriter. Gefällt mir sofort. Zwei Cover, von Radiohead und den Pet Shop Boys. Prima aus dem Kontext gerissen. Irgendwann muss ich lauter stellen. Zurück auf die 4. Auf Repeat. Angekommen, bleibe ich im Auto sitzen. Noch einmal “Farewell”, vor dem Haus, im Dunkeln, in Ruhe.

“Farewell”, ein Song, den Bernhard Eder seinem verstorbenen Vater gewidmet hat. Es steckt ein ganzes Leben drin. Trauer, Liebe, verpasste Gelegenheiten, Enttäuschung, Hoffnung, Vergebung. Das Lied ist so groß und wunderschön, man möchte ihn dafür umarmen. Das ganze Album (”The Living Room Sessions” auf Solaris Empire) ist gelungen, vorsichtig und sparsam arrangiert und mit einer sanften, durchgängigen Melancholie, aber “Farewell” überstrahlt alles.

DOWNLOAD SONG Bernhard Eder – Teen spirit (nicht auf dem Album)

Bildcredits: Antje Öklesund

 
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